Lernort Natur (LoN) zu Gast bei der Rettungshundestaffel Kehl

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Die Rettungshundestaffel Kehl, mit Sitz im DRK-Katastrophenschutzzentrum in Appenweier, engagiert sich ehrenamtlich in der Suche nach vermissten Personen. Immer wieder werden Kinder, Jugendliche sowie ältere oder demente Menschen als vermisst gemeldet – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Die Einsätze, Trainings und Prüfungen der Staffel finden daher regelmäßig in den bewaldeten Gebieten ihres Zuständigkeitsbereichs statt.

Im Wald begegnet man nicht nur Spaziergängern oder Sportlern, sondern auch einer Vielzahl wilder Tiere – und potenziellen Gefahren. Um die Rettungshundeteams bestmöglich auf solche Situationen vorzubereiten, wandte sich Gruppenführerin Manuela Werner an Melanie und Markus mit der Bitte, am Montag, den 07.07.2025, einen Vortrag mit anschließender Fragerunde zu halten.

Melanie erstellte eine Präsentation, die sie gemeinsam mit Markus vorstellte. Thematisiert wurden unter anderem:

  • Lebens- und Verhaltensweisen heimischer Wildtiere wie Rehwild, Schwarzwild, Füchse, Dachse, Nutria, Wölfe und Luchse
  • Persönliche Erlebnisse und Anekdoten aus dem Revieralltag
  • Wildkrankheiten und Zoonosen
  • Gefahren für Hunde, z. B. durch Naturbaue oder verletzungsgefährdende Jagdeinrichtungen
  • Verhaltenstipps bei Tierbegegnungen, an jagdlichen Einrichtungen oder beim Auffinden verendeter Wildtiere

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Wunsch nach engerem Austausch mit Revierpächtern, um realitätsnahe Trainings- und Prüfungssituationen zu ermöglichen. Melanie und Markus schlugen vor, die Rettungshundestaffel zum nächsten Familientag der Jägervereinigung Kehl-Achern einzuladen – als Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen und Netzwerken zwischen DRK und Jägerschaft.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten sich aktiv mit Fragen und eigenen Erfahrungen ein, was zu einer offenen und angenehmen Atmosphäre beitrug.

Wir bedanken uns herzlich für den gelungenen Abend und das große Interesse aller Beteiligten.
Melanie & Markus