Kooperation für Not leidende Jagdhunde

Stiftung natur+mensch und Krambambulli Jagdhundhilfe e.V. vereinbaren Zusammenarbeit

Arbeitswille, Jagdpassion, Schutztrieb und Raubzeugschärfe – diese Eigenschaften machen den Jagdhund zum hochgeschätzten Jagdbegleiter. Gerät der Gebrauchshund aber an Halter, die ihn nicht seinem Naturell entsprechend fordern, werden ihm die für die Jagd gezüchteten Eigenschaften oft zum Verhängnis. Missverstanden und unfachkundig behandelt gilt er bald als aggressiv oder schwer erziehbar und landet im Tierheim. Nach mehreren gescheiterten Vermittlungen bleiben ihm meist nur noch die Perspektiven Dauerarrest oder Einschläferung.

„Um solche leidvollen und oft todbringenden Jagdhundekarrieren wirksam zu beenden und für einen Bewusstseinswandel bei Hundehaltern einzutreten, brauchen wir spezialisierte Tierschutzorganisationen wie die bundesweit aktive Krambambulli Jagdhundhilfe“, sagt Dr. Rolf Eversheim, Geschäftsführer der Stiftung natur+mensch. Die vom Deutschen Jagdschutz-Verband gegründete Stiftung will den Jagdhundetierschutz von Krambambulli durch Öffentlichkeitsarbeit und auch finanziell unterstützen. Im November startet die Stiftung einen entsprechenden Spendenaufruf. „Wir sind sicher, dass wir mit diesem Anliegen bei vielen Jägern ein offenes Ohr finden“, erklärt Eversheim.

Gemeinsame Ziele und Überzeugungen verbinden die beiden im jagdlichen Umfeld beheimateten Organisationen: „Wir wünschen uns einen Tierschutz, der sich zu Jagd und Jägern bekennt, in welchem die Partnerschaft zwischen Jagdhund und Jäger im Vordergrund steht,“ sagt Krambambulli-Vorsitzende Gabriele Winter nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung.

Spendenkonto: 800 800, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Stichwort: Jagdhunde

Erstellt am 27.03.2014
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