Einladung in Präsenz zur Informationsveranstaltung zur ASP-Kadaversuche am 5 Oktober

Mittwoch, 05.10.2022
19:00
Ende: 21:00

Informationsveranstaltung zur ASP-Kadaversuche

Verehrte Vereinsmitglieder,


der Forchheimer Schweinepestfall hat uns Jägern einen großen Schrecken eingejagt. Zahlreiche Reviere an der Südgrenze des Ortenaukreises wurden zur Beobachtungszone und hatten mit behördlich angeordneten Restriktionen zu kämpfen. Staatlicherseits eingesetzte Kadaversuchteams mit speziell ausgebildeten Personen und Hunden waren mehrfach auf der Suche nach Wildschweinkadavern. Glücklicherweise wurden keine gefunden. Wir können zum aktuellen Zeitpunkt davon ausgehen, dass die in Forchheim ausgebrochene Seuche nicht auf den Wildschweinbestand übergesprungen ist.

Aber wir wissen, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) eines Tages auch die Wildschweine in unserer Region bedrohen und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit heimsuchen wird. Wir alle müssen darauf vorbereitet sein.

Immerhin haben die Einsätze der Kadaversuchteams in den Sperrzonen, so auch in dem Beobachtungsgebiet im Ortenaukreis, zu wertvollen Erkenntnissen und Erfahrungen geführt, die in die weitere Ausbildung und gegebenenfalls auch den Einsatz von Kadaversuchteams Eingang finden sollen. Darüber möchten die vier Jägervereinigungen des Ortenaukreises in einer Vortragsveranstaltung informieren. Diese findet statt am

Mittwoch, den 05. Oktober 2022 um 19.00 Uhr

in dem Schulungsraum des Landratsamts Ortenaukreis, Amt für Landwirtschaft, Prinz-Eugen-Str. 2, 77654 Offenburg.

Als Referentin freuen wir uns, Frau Dr. Christina Jehle, ASP-Projektkoordinatorin der TCRH Training Center Retten und Helfen GmbH, Mosbach, begrüßen zu dürfen. Das TCRH Training Center Retten und Helfen ist vom Ministerium ländlicher Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg mit der Ausbildung der Kadaversuchteams sowie deren Bereitstellung für Sucheinsätze beauftragt. Im Falle eines ASP-Ausbruchs fordern die Landratsämter dort die Suchteams für die Kadaversuche an. Das Projekt des TCRH wird u.a. vom Jagdgebrauchshundeverband e.V. fachlich unterstützt.

Diese Fortbildungsveranstaltung ist gewiss nicht nur für Hundeführer interessant, die sich für eine Teilnahme an der Kadaversuche mit ihrem Jagdhund interessieren. Sie ist für jeden aktiven Jäger, insbesondere die Jagdausübungsberechtigten, Jagderlaubnisscheininhaber und sonstigen Revierbetreuer von erheblichem Interesse, um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein. Dazu muss er wissen, was die Kadaversuchteams gegebenenfalls in seinem Revier machen und inwieweit er selbst gefordert ist.

Zur Ermittlung der erforderlichen Raumkapazität für die Vortragsveranstaltung bitten wir Sie, sich bis zum 15. September 2022

über diesen Link anzumelden:

https://doodle.com/meeting/participate/id/ej2mK5Re

Bitte beachten Sie die Anleitungen hierzu auf der Folgeseite.

Wir freuen uns auf einen interessanten Vortragsabend mit Ihnen!