Die Jägervereinigung Kehl-Achern e.V. stellt sich vor

  • alte Kreiskarte Kehl und Bühl

    alte Kreiskarte Kehl und Bühl

Die JV Kehl-Achern wurde im Jahr 1973 infolge der Landkreisreform neu gebildet und rekrutiert sich im wesentlichen aus den Mitgliedern des ehemaligen Landkreises Kehl sowie den Jägern aus dem Acher-, dem Laufbach- und dem Sasbachtal, die vormals den „Badischen Jägern Bühl“ angehörten. 

Die Struktur des Vereinsgebiets ist entsprechend dem topographischen Höhenunterschied sehr abwechslungsreich: von den Niederungen des Rheins (ca. 124 müNN) bis hin zur höchsten Erhebung des Nordschwarzwalds, der Hornisgrinde (1.164 müNN) finden sich Reviere mit erfreulich gutem Niederwildbestand, aber auch (Berg-)Reviere in denen gelegentliche Rotwildabschüsse möglich sind. Rund 38.200 ha bejagbare Fläche bieten Lebensraum für die Hauptwildarten Rehwild, Schwarzwild, Hasen, Fasane und Enten. Aber auch Exoten bzw. Raritäten sind anzutreffen: Neben den sich vielerorts ausbreitenden Nutria, konnten in den Rheinauen auch schon Waschbären gesichtet werden. In den Höhenzügen des Nordschwarzwaldes sind Auerhahnvorkommen nachgewiesen. Letztere leiden aber zusehends unter der Populationszunahme beim Kolkraben. In den Altrheingebieten sorgen wiederum die Kormorane für Ärger bei den Anglern und Fischern, die oftmals wenig Verständnis für die jagdrechtlichen Einschränkungen aufbringen können. Infolge des zunehmenden Maisanbaus hat die Schwarzwildpopulation derart Überhand genommen, dass in regelmäßigen Abständen revierübergreifende Drückjagden mit bis zu 400 Schützen durch die JV organisiert werden. 

Organisatorisch gliedert sich der Verein in die Hegeringe Achern und Hanauerland. Besonders erfreulich ist, dass in jedem Hegering eine engagierte Jagdhornbläsergruppe für jedwede jagdlichen Anlässe bereitsteht. Zahlreiche Auftritte, nicht nur bei Jagdhornbläsertreffen und Hubertusmessen, helfen, das Ansehen der Jägerschaft bei der Bevölkerung zu fördern und jagdliches Brauchtum zu vermitteln. Die JV verfügt nicht über eine eigene Schießanlage, hat aber als kooperatives Mitglied bei der Schützengesellschaft Offenburg die Möglichkeit, ihre Mitglieder regelmäßig die Schießfertigkeiten mit Büchse und Flinte trainieren zu lassen. Bei der umfassenden Sanierung der Wurftaubenanlage beteiligte sich die KJV im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten.

Wichtigstes Ziel der JV ist es, zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen von Jägerschaft, Land- und Forstwirtschaft, Naherholungssuchenden und Freizeitsportlern zu vermitteln. Weitere Aufgaben sieht die Vorstandschaft, angeführt von Dietmar Weiss, der seit 2010 als KJM fungiert, in der Betreuung und Beratung der Mitglieder. In den regelmäßig stattfindenden HR-Versammlungen werden immer wieder Referenten aufgeboten, die zu aktuellen Themen berichten.
In vielen Revieren bringen unsere Jäger zahlreichen Kindergarten- oder Schulgruppen das Leben in Feld, Wald und Flur nahe. Zusätzlich engagieren sich die Mitglieder in kommunalen Ferienprogrammen.

Erstellt am 27.03.2014
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