Der Hegering Hanauerland stellt sich vor

Die Reviere des Hegeringes Hanauerland, sind vorwiegend durch Feldreviere gekennzeichnet. Einige Hegeringreviere, wie die nördlichen Teile angrenzend an den Korker Wald und die Reviere entlang des Rheines haben nennenswerte Waldanteile, sowie die Region um Hesselhurst. Unsere Feldreviere zeichnen sich durch kleinparzellige Strukturen und den Wechsel von Feldern, Feldgehölzen und Wassergräben aus. Überhaupt finden sich sehr viele Bäche aber auch größere Zuflüsse zum Rhein wie die Kinzig. Gerade an der Kinzig hat sich in den letzten Jahren eine nennenswerte Population an Nilgänsen aber auch Kanadagänsen entwickelt. Graugänse fallen regelmäßig in großen Flügen während ihres Zuges ein.

Von jeher waren die Reviere geprägt durch die Niederwildjagd, der Fasan, Enten, der Feldhase und das Reh waren über Jahre die wesentlichen Wildarten auf die gejagt wurde und weiterhin gejagt wird. Seit Beginn der 80er Jahre sind leider im Zuge der Intensivierung der Landwirtschaft und mit dem Verschwinden der Vieh- und Schweinehaltung in den Dörfern, die Strecken an Fasan und Feldhase sukzessive zurückgegangen. Der Anbau von Körnermais für die industrielle Verwertung bestimmt den Anblick in der Feldflur. Das Feldhuhn ist ganz verschwunden. Strecken mit dreistelligen Ergebnissen, wie es in den 70er Jahren noch üblich war, gehören der Vergangenheit an. Umso mehr haben sich unsere Mitglieder die Erhaltung der Restbestände an Fasan und Niederwild auf die Fahnen geschrieben. Die Hege des Niederwildes bildet unter anderem auch einen der Schwerpunkte unserer Hegeringsarbeit.
Seit einigen Jahren hält auch in unseren Revieren das Schwarzwild seinen Einzug. Durch den intensiven Maisanbau ist der Tisch reichlich gedeckt und die Streckenzahlen nehmen kontinuierlich zu, so daß hier eine besondere Verantwortung auf unseren Jägerinnen und Jägern lastet.

Unser Hegering trifft sich ca. 3 – 5 Mal im Jahr zu den Hegeringversammlungen und hat z.Zt. 121 Mitglieder. Informiert wird zu den aktuellen jagdlichen Themen, sowie ergänzen gemeinsame Jagden, wie die Fuchswoche und interessante Vorträge und Weiterbildungen unsere Aktivitäten.

Rainer Hempelmann, im September 2009

Erstellt am 27.03.2014
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