Jahreshauptversammlung 2023 der Jägervereinigung Kehl-Achern e.V.

Die KJV Kehl-Achern e. V. hatte am 18.06. beim ASV in Kork ihre JHV in der Form eines Familientages. Die zuvor durch die Vorstandschaft beschlossene Entscheidung die JHV wieder in dieser Art durchzuführen wurde durch große Resonanz gewürdigt.

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Um 10 Uhr begann der offizielle Teil mit Begrüßung durch die JHBG der KJV. Anschließend erfolgte die Eröffnung der Versammlung und Totenehrung durch den KJM Rainer Hempelmann. Der KJM stellte unter anderem fest, dass die Versammlung fristgerecht einberufen wurde und Anträge von Mitgliedern nicht eingegangen sind. Er begrüßte den Ehren-KJM Valentin Doll, Hr. Körkel vom BLHV und Hr. Karle als Vertreter der Presse. Ein besonderer Dank ging an den ASV Kork, welcher die Bewirtung übernahm. Das Grußwort von Herr Patric Jockers - Ortsvorsteher von Kork musste leider entfallen. Im Bericht des KJM konnte über viele durchgeführte Aktivitäten im vergangenen Jahr berichtet werden. Ferner über die Wichtigkeit eines funktionierenden Hegeringes, der leider in Achern immer noch vakant ist. Es gelang nicht diesen zu reaktivieren. Ein erneuter Versuch wird nochmals im Späthjahr gestartet und der fehlende Kontakt zu den Gemeinden wurde bedauert. Die ASP ist nach wie vor gegenwärtig und wir sollten dies weiter sehr ernst nehmen. Wir alle sind fachlich kompetent und dürfen in unserem Handeln nicht nachlassen. Der KJM richtet den Appell an alle anwesenden Revierpächter an revierübergreifenden Jagden teilzunehmen. Zum Thema Wolf lässt sich anmerken, dass in BW der erste Wurf vorhanden ist. Es ist bekannt, dass bereits vor Jahren dieses Thema sehr kritisch begleitet wird und der LJV gebeten wurde politisch aktiver zu werden.  Es darf daran erinnert werden, dass viele Steuergelder bzw. Subventionen für dieses Thema ausgegeben werden. Aufgrund der sehr guten Biotope unserer Auwälder, wird sich sicherlich der Lebensraum vom Schwarzwald hierhin verlagern und nicht länger auf sich warten lassen. Mehrere KJM und Mitglieder vom LJV diskutierten kontrovers zur Aussetzung einiger Luchskatzen in BW. Es darf nicht sein das Rotwild einzusperren und auf der anderen Seite den Druck kontinuierlich zu erhöhen. Ein genetischer Austausch kann so nicht stattfinden und wird diesbezüglich verhindert. Der Ansatz alle beteiligte zu den durchgeführten runden Tischen, bezüglich klimaresistenter Wälder und dem Klimawandel zu bekommen, ist sehr zu begrüßen. Nur der Glaube alles werde mit der Reduktion von Schalenwild in Ordnung gehen stimmt sicherlich so nicht. Wichtig wäre dass die Eigentümer der Wälder Ruhezonen schaffen, dies wäre für uns die Nummer eins. Beim Storch ist festzustellen, dass mittlerweile auch Biologen in den Medien Stellung beziehen und über zu große Storchenpopulationen im Niederwildbereich und dessen Auswirkung auf Bodenbrüter, wie den großen Brachvogel und den Kiebitz, berichten. Nach dem Bericht des Schatzmeisters folgte der Bericht der Kassenprüfer von Thorsten Mellin der zusammen mit Rolf Waag die Kasse geprüft hatte und den Prüfungsbericht erstattete. Die Entlastung des Vorstandes einschließlich des Schatzmeisters wurde durch Thorsten Mellin durchgeführt und konnte Einstimmig festgestellt werden. Nach den Kurzberichten aus den Fachbereichen von HRL Friedbert Lusch und Markus Kron, konnte den Berichten der Dank seitens der VST für die Unterstützung entnommen werden. In der Besprechung zur Hegeschau durch den stellv. KJM Frederic Göldlin wurde bedauerlich festgestellt, dass die Resonanz kontinuierlich abnimmt und stellt die Frage ob wir dies so weitermachen sollen. Er erläuterte den Anwesenden, welche Bedeutung diese Tradition vor Jahren mit mindestens 10 voll behangenen Trophäentafeln damals hatte. Die VST wird sich dem Thema zu gegebener Zeit annehmen müssen. Der stellv. KJM Frederic Göldlin und der Schriftführer Stefan Baudendistel nahmen gemeinsam die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Verein und den Bläsergruppen vor. Es wurden die Ehrenurkunden und Abzeichen für das vergangene Jahr überreicht. Treuenadeln für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit: Hr. Meier Matthias, Lichtenau; Hr. Knoll Sören, Offenburg; Hr. Bell Ulrich, Ottenhöfen; Hr. Käshammer; Thomas, Kappelrodeck; Fr. Doll Rosemarie, Sasbachwalden; Hr. Panter Wolfgang, Achern; Hr. Martens Jochen, Rheinau und Hr. Zink Thomas, Kappelrodeck. Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit: Hr. Kruß Edgar, Kehl. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit: Hr. Bruder Hans, Sasbach; Hr. Brunner Gerold, Achern und Hr. Honauer Rudolf, Kehl. 60 Jahre Vereinszugehörigkeit: Hr. Geiler Alfred Jun., Kehl. 30 Jahre Jagdhornbläser: Andreas Moll, Achern und Karl - Jörg Hübner, Diersheim. Weiter wurde Erna Bäuerle durch den KJM Rainer Hempelmann, stellv. KJM Frederic Göldlin und dem Schriftführer Stefan Baudendistel mit dem Verdienstabzeichen in Bronze ausgezeichnet. Bei der Aussprache und den Anregungen wünschte sich Günter Jockers bei der Kitzrettung mehr Engagement seitens Pächter und Jäger. Ferner Dennis Weisbauer ärgerte sich über eine Kostenposition im Kassenbericht, die durch falsche Kontonummern entstehen. Kassenwart Lusch berichtet, dass diese dem verursachenden Mitglied in Rechnung gestellt wird. Gegen 12 Uhr wurde der offizielle Teil durch die JHBG der KJV beendet und der Familientag begann mit herrlichen Gerichten der Metzgerei Krämer aus Goldscheuer.