Bildung einer Hegegemeinschaft diskutiert !!

Erstellt am 18.06.2015

Der Hegering Hanauerland traf sich im Gasthaus zum Löwen in Leutesheim, um sich über die Bildung einer anerkannten Hegegemeinschaft zu informieren. Das genannte Thema ist von hohem Interesse, so daß HRL Rainer Hempelmann eine sehr gut besuchte Hegeringversammlung begrüßen konnte. Zunächst informierte man über die Gründe und Voraussetzungen eine solche Hegegemeinschaft zu begründen, sowie deren rechtlichen Rahmen. Der zweite Teil galt der Aussprache zu diesem Thema, welche sehr kontrovers aber auch konstruktiv geführt wurde. Zu Ausdruck kam vor allem der Unmut der Jägerschaft über solch einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand. Allgemein wurde es bedauert, daß durch diese zusätzlichen Hemmnisse eine praxisgerechte Hege des Niederwildes nur erschwert würde. Auch zeigte man sich kritisch darin, evtl. interessierten weiteren Gruppen und Verbände, welche der Jagd fern stehen, in eine solche Hegegemeinschaft aufzunehmen zu müssen auch wenn dies nur eine „soll“ Regelung ist. Diese Regelungen erschwere eher eine Hege der bodenbrütenden Arten, sowie des Niederwildes als das diese dem Artenschutz diene. Man erkenne hier ganz klar die Handschrift von Tier- und Naturschutzverbänden, welche eine effektive Bejagung der Füchse verhindert habe. Die Schonzeit für die Jungfüchse lehnt man allgemein ab und sieht darin nur den weiteren Versuch einer massiven Einflussnahme in das bisherige Jagdrecht. Die Grün-Rote Landesregierung konterkariere hier ihren ökologischen Anspruch nach Artenvielfalt durch artenschutzfeindliche Schonzeiten für nachgewiesenermaßen stark eingreifende Arten wie den Fuchs. Die Versammlung hat nun eine Arbeitsgruppe gegründet, welche sich mit den Inhalten und der Form einer solchen Hegegemeinschaft auseinandersetzt und die Ziele formulieren wird. Diese werden dann im Herbst bei einer weiteren Hegeringversammlung präsentiert und erörtert werden.

Erstellt am 18.06.2015
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