Außerordentliche Mitgliederversammlung 6/2015

Erstellt am 09.07.2015

Hauptgegenstand der Außerordentlichen Mitgliederversammlung der JV Kehl-Achern am 19.06. in Rheinau-Holzhausen war die Erhöhung des jährlichen Mitgliedsbeitrages auf 96 Euro. Schatzmeister Karl-Hans Lasch erörterte anhand von Schaubildern eingehend die Notwendigkeit der Erhöhung. 61 Teilnehmer stimmten bei einer Enthaltung für die Erhöhung. In anschließender Diskussion vertrat der ehemalige KJM Doll die Auffassung, dass Jagdpächter die Mittel, die durch die weggefallene Jagdsteuer frei würden, der JV zur Verfügung stellen könnten. Zwei Mitglieder – beide Jagdpächter – forderten, dass der LJV gegen das teilweise verfassungswidrige JWMG Verfassungsklage erheben sollte. In vorher bereits eingeholten und teuren Rechtsgutachten sei sonst vergeblich investiert worden. Die Prozesskosten könnte der LJV per Sonderumlage bei seinen Vereinigungen erheben. Einer Satzungsergänzung bezüglich der künftigen Einladungen über das Internet wurde einstimmig zugestimmt. Mitglieder ohne Internetanschluss werden weiterhin per Briefpost informiert. Hier verspricht man sich Einsparungen von Postgebühren. HRL Felix Kimmig sprach zur Bildung von Hegegemeinschaften. Ziel einer Hegegemeinschaft dürfe nicht die Bejagung des Jungfuchses sein. Vielmehr müsse das Ziel der Schutz einer oder mehrerer Tierarten sein, die dann auch die Bejagung des Jungfuchses mit beinhalte. Von Marco Lasch wurde in Erwägung gezogen, zum Schutz der Restbestände des Feldhasen eine Hegegemeinschaft zu bilden.

Erstellt am 09.07.2015
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