Mit Beginn des Jagdjahres 2026/2027 startet im Rahmen des EU‑Projekts WiLiMan‑ID eine neue Phase der aktiven Überwachung der Chronic Wasting Disease (CWD). Das Friedrich‑Loeffler‑Institut (FLI) bittet Jägerinnen und Jäger erneut um Mithilfe.
CWD ist eine tödlich verlaufende Erkrankung bei Hirscharten und kommt bereits in Nordamerika sowie Skandinavien vor. Da der Erreger extrem langlebig ist, ist eine frühe Erkennung entscheidend, um eine mögliche Ausbreitung zu verhindern.
Welche Wildarten sind betroffen?
Untersucht werden:
- Rotwild
- Rehwild
- Sikawild
(Damhirsche gelten als weitgehend resistent und sind nicht Teil der Studie.)
Welche Proben werden benötigt?
Benötigt werden kleine Proben (ca. 1 g Gehirn / verlängertes Rückenmark, ggf. Lymphknoten) von erlegtem Wild aus allen Bundesländern.
Leitfäden zur Probenentnahme sowie Probengefäße stellt das FLI zur Verfügung. Auch Fortbildungen zum Thema CWD werden angeboten.
Jede Probe zählt!
Die Studie ist nur mit aktiver Unterstützung der Jägerschaft möglich.


