Ferienprogramm Renchen 2011

Einen Ferientag der besonderen Art erlebten 13 jagdinteressierte Renchener Ferienkinder.

  • Gebannt lauschen die Kinder den Erklärungen von Förster Martin Schade

    Gebannt lauschen die Kinder den Erklärungen von Förster Martin Schade

"Jagdfieber - mit dem Jäger ins Jagdrevier", unter diesem Motto ging es vor Tageseinbruch gemeinsam mit Jägern von der Jägervereinigung Kehl-Achern in die Jagdreviere von Renchen, Urloffen und Önsbach. Vom Hochsitz aus erlebten die Kinder das Erwachen der Natur. Noch lag Nebel auf den Feldern als bereits der erste Feldhase seine Aufwartung machte und in kurzer Entfernung vorüber hoppelte. Ganz still sitzen und sich möglichst nicht bewegen, ist in solchen Situationen besonders wichtig. Kaum war der Hase verschwunden, schob sich das erste Reh vorsichtig aus dem sicheren Schutz eines Tobinamburackers. Kurz danach noch eines. Es waren Geiß und Kitz. Langsam zogen sie über die Wiese ästen dabei. Schließlich noch ein Fuchs, der in hüpfenden Sprüngen nach Mäusen jagte.
Was wäre solch ein frischer Morgen ohne ein zünftiges Jägerfrühstück. In der Kaierhütte erwartete die Kinder ein reichlich gedeckter Frühstückstisch. So gestärkt, gab es danach noch eine lehrreiche "Schulstunde" im Fach Wildbiologie. In pädagogisch gekonnter Art und Weise vermittelte Förster Martin Schade Kenntnisse über die in unseren heimischen Jagdrevieren vorkommende Wildarten und ihre Lebensweise, bevor Karl-Heinz Moll mit seinem Jagdhund Gismo den Kindern eindrucksvoll vorführte, wie gut die Riechfähigkeit eines Hundes ist. Sie ist 40 Mal zu hoch wie die des Menschen. Kein Wunder, dass es für Gismo eine Leichtigkeit war, die ausgelegten Apportiersäckchen in souveräner, ruhiger Manier zu suchen und schließlich auch zu bringen. Den Abschluss bildete ein kleines Konzert der Jagdhorn blasenden Jäger, bevor die Kinder von den Jägern wieder nach Hause gebracht wurden. Natürlich hatten sie als Erinnerung von den Jägern wie schon im letzten Jahr eine " Trophäe " in Gestalt eines Rehgehörnes mitbekommen.

Erstellt am 27.03.2014
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